Im 2019-2020 haben wir ein Projekt gestartet was uns schon Jahre vorher beschäftigte. Wir haben eine Scheune gebaut, um das Tierwohl zu fördern und um uns ein ganzes Stück Arbeitserleichterung zu erbringen. Es war eine intensive Zeit aber hat sich sehr gelohnt. Nach viel Eigenleistung und langen Tagen war es im Herbst 20 si weit und wir konnten mit unserem Vieh einziehen. Die Tiere liessen sich gar nicht so viel anmerken das sie nichts kannten, sie gingen unglaublich gerne in das neue Strohbett und genossen den Luxus den sie vorher nicht zu 100% hatten sehr. Neu war, dass alle Tiere in einem Stall stehen und das die Rinder in einem Laufstall sind und nicht mehr angebunden werden. Die Kühe jedoch wollten wir immer angebunden haben, für die bessere Kontrolle und mehr Menschen Kontakt zum melken. Dies sorgte für etliche Kritik "Ja dann sind die Rinder an den Laufstall gewohnt und wenn sie dann das erste Kalb kriegen werden sie angebunden das geht bestimmt nicht." Bis jetzt hatten wir überhaupt keine Probleme und sind sehr zufrieden. Jetzt hatten wir auch einen Heukran, eine viel grössere Heubühne, und in jeglichen arbeiten eine Erleichterung. Sei es beim Heuen, Gülle führen oder einfach nur beim Melken.
Mit diesem Neubau wurde unser Hof ein bisschen kompletter
Nebst der Scheune stehen noch zwei Garagen, unser Wohnhaus und das der Grosseltern auf dem Hof. der alte Stall ist unter unserem Haus, dieser dient jetzt als Dekoatelier und Abstellkammer.